Sonderausstellung

FRANCIS MASSON, LE CALDER DE LA FORCE

Die erste Sonderausstellung des Maison John et Eugénie Bost ist eine Hommage an Francis Masson – denn es ist die rechte Hälfte seiner Nachbildung des Pavillons « La Famille », gefertigt aus Eisendraht, die zum Logo des Museums geworden ist. Wir möchten Sie dazu einladen, zu entdecken, worum es sich bei dieser Ausstellung handelt – nicht um eine Kuriosität, sondern um ein (Lebens-)Werk.

Francis Masson wurde im März 1944 in Périgueux geboren. Seine Mutter verstiess ihn im Oktober selben Jahres. Im Alter von einem Jahr wurde er von der DDASS (Direction départementale des Affaires sanitaires et sociales, welche sich u.a. um die soziale Hilfe für Kinder kümmert) in den Asiles John Bost untergebracht. Ab 1953 hat er damit begonnen, Skulpturen aus Eisendraht zu fertigen, was er sein ganzes Leben über fortführte und sich dabei verschiedenen Themen widmete. Herr Masson nahm sich im März 1985 das Leben.

Es ist höchste Zeit, die öffentliche Aufmerksamkeit auf diesen aussergewöhnlichen Künstler zu lenken der – ebenso wie Alexander Calder (amerikanischer Bildhauer) – den “Eisendraht zum Singen” bringen konnte und uns einen anderen Blick auf die Welt offenbart.

Dieses wird von Nicolas Surlapierre hervorragend in dem Begleitwerk zu dieser Ausstellung erklärt und Jean-François Monnier lässt den Besucher an seinen Erinnerungen an Francis Masson teilhaben.

Begleitheft zur Ausstellung

Sie können online über folgenden Link ein Begleitheft zu der Sonderausstellung Francis Masson, der « Calder von La Force » bestellen :

Catalogue FRANCIS MASSON, LE CALDER DE LA FORCE